Corona Hygienekonzept

Präambel
Dieses Hygienekonzept soll dem Schutz aller Mitarbeitenden und Gäste dienen. Grundlage sind das Rahmenkonzept für die Hygiene in Beherbergungsbetrieben der Bayrischen Staatsministerien für Gesundheit und Pflege und für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, die Empfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, des Robert-Koch-Instituts sowie des Deutschen Tourismus Verbands.
In regelmäßigen Abständen werden die neuen Bestimmungen und Empfehlungen geprüft und eingearbeitet.

Vor der Anreise
Allen Gästen wird mit der „Gute Reise“-Email mitgeteilt, dass die BAUMCHALETS Allgäu keine Personen aufnehmen dürfen, die innerhalb der letzten 14-Tage Kontakt zu COVID-19-Fällen hatten sowie keine Personen, mit unspezifischen Allgemeinsymptomen und respiratorischen Symptomen jeder Schwere. Des Weiteren werden keine Gäste aufgenommen, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder keinen negativen Covid-19-Test vorlegen können, der nicht älter als 48h ist. Die BAUMCHALETS Allgäu kommunizieren die Notwendigkeit der Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen an ihre Gäste. Gegenüber Gästen, die die Vorschriften nicht einhalten, wird von allen Möglichkeiten der vorzeitigen Vertragsbeendigung konsequent Gebrauch gemacht.
Gäste werden gebeten alle Zahlungen vorab per Banküberweisung zu tätigen, um den Kontakt zwischen Gästen und Mitarbeitenden so gering wie möglich zu halten.
Des Weiteren wird den Gästen vor der Anreise ein Videorundgang zugeschickt, so dass die Dauer der persönlichen Begrüßung auf ein Minimum reduziert werden und ggf. auch komplett entfallen kann.
Grundsätzlich werden nur Gäste aufgenommen, die nach den aktuellen Allgemeinverfügungen beherbergt werden dürfen.

Gesundheitszustand von Mitarbeitenden
Mitarbeitende, mit unspezifischen Allgemeinsymptomen und respiratorischen Symptomen jeder Schwere sind dazu angehalten sich unverzüglich krank zu melden und ggf. in häusliche Isolation zu begeben. Sollten die oben genannten Symptome während der Arbeitszeit auftreten, ist unverzüglich die Geschäftsführung zu informieren. Diese organisiert eine Vertretung für die restliche Arbeitszeit und prüft, ob eine Infektionskette zu Gästen gegeben sein könnte.
Für die Mitarbeitenden stehen ausreichend Handschuhe, Mund-Nasenschutz und Desinfektionsmittel zur Verfügung. Für das regelmäßige Waschen der Hände gibt es am eigens dafür eingerichteten Waschbecken im Lagerraum sensitive Handseife sowie Papierhandtücher. Der komplette Lagerraum wurde neu gebaut, um die Corona-Verordnungen im Hinblick auf Putz- und Desinfektionsmittel, Maschinen, Waschbecken, etc. einhalten zu können. Alle Mitarbeitenden, insbesondere die Personen, die regelmäßigen Kontakt zu Gästen oder dem Kollegium haben oder an der Reinigung der Wohneinheiten beteiligt sind, werden dazu angehalten sich 2x wöchentlich auf Covid-19 testen zu lassen. Zu diesem Zweck werden entsprechende Selbsttests bereitgehalten.

Reinigung der Wohneinheiten
Grundlage ist der gültige Putzplan der BAUMCHALETS Allgäu. Die Wohneinheiten werden grundsätzlich während der Abwesenheit von Gästen gereinigt.
Darüber hinaus gilt, dass das Reinigungspersonal während ihrer Tätigkeit Schutzhandschuhe zu tragen hat. Vor Aufnahme der Tätigkeit sind die Hände zu desinfizieren.
Vor der Reinigung der Wohneinheiten werden diese für mindestens 15 Minuten gelüftet. Bis nach diesem Zeitpunkt müssen alle Mitarbeitenden in den Wohneinheiten Mundschutz tragen. 
Handschuhe werden zwischen den Wohneinheiten gewechselt. Dabei sollten auch die Hände gründlich gewaschen werden. Nach Beendigung des Arbeitstages sind die Hände wieder zu desinfizieren. Private Kleidung, die bei der Reinigung getragen wurde, ist zuhause separat von weiterer Wäsche aufzubewahren und angemessen zu waschen.
Bei der Reinigung steht die Reinigung von Bad- und Toilettenoberflächen sowie häufig berührte Oberflächen (Türklinken, Fenstergriffe, Tische, Bettrahmen, Treppengeländer, Lichtschalter etc.) und häufig berührte Gegenstände (Reinigungsutensilien, Fernbedienung, Tablet, Wasserkocher, Toaster, Herd, Kaffeemaschine, Kühlschrank etc.) im Vordergrund. Hierfür werden für jede Wohneinheit eigene Schwämme, Tücher, Bürsten, etc. verwendet. Gegenstände, die nicht einer Oberflächenreinigung unterzogen oder gewaschen werden können, werden während der Reinigung der Wohneinheit zum Lüften draußen aufgehängt.
Ob eine Desinfektion von bestimmten Flächen notwendig ist, sollte im Einzelfall anhand der tatsächlichen Kontamination der Fläche entschieden werden. Im Fokus stehen sollten in diesem Falle die Kontamination durch respiratorische Sekrete sowie ggf. Oberflächen, die häufigen Kontakt mit den Händen einer erkrankten Person hatten.
Eine routinemäßige Flächendesinfektion in häuslichen und öffentlichen Bereichen, auch der häufigen Kontaktflächen, wird vom Robert-Koch-Institut auch in der jetzigen COVID-Pandemie nicht empfohlen. Hier ist die angemessene Reinigung das Verfahren der Wahl.
Gegenständen in den Wohneinheiten, die von einer Mehrzahl von Gästen benutzt werden (z. B. Stifte, Tagesdecken, Kissen), sind in der Vielzahl vorhanden, dass sie regelmäßig ausgetauscht und gereinigt werden können.
Benutzte Wäsche sowie ausgetauschte Gegenstände werden fern von der frischen Wäsche gelagert und ggf. bei mindestens 60°C mit einem bleichmittelhaltigen Vollwaschmittel gewaschen. Hierfür gibt es eine extra Stelle im abgetrennten Lagerraum.

Reinigung der Whirlpools
Das Wasser der Pools wird zwischen jedem Wechsel der Gäste entleert. Hierbei wird auch der Pool selbst gereinigt. Durch die Zugabe von Desinfektionsmitteln wird eine Übertragung von Viren vermieden.

Bei der Begrüßung
Die Mitarbeitenden, die die Gäste-Begrüßung durchführen tragen einen Mund-Nasenschutz und halten 1,5m Abstand zu den Gästen bei der Einführung in die Wohneinheiten. Die Mitarbeitenden bleiben auf der Terrasse für die Einführung, um einer höheren Aerosolkonzentration entgegenzuwirken und den Abstand besser einhalten zu können. Dies ist dank der außen angebrachten Segel bei jedem Wetter ohne Probleme möglich. 
Die Einführung wird auf das Nötigste beschränkt. Gäste, die noch Zahlungen zu tätigen haben, werden auf die Möglichkeit der Bezahlung auf Rechnung hingewiesen.

In den Wohneinheiten
Für die Gäste steht Händedesinfektion in den Wohneinheiten zur Verfügung.
Gäste werden darüber informiert, benutzte Taschentücher, Masken und Handschuhe angemessen zu entsorgen, indem diese in einem verschlossenen Plastikbeutel in der Restmülltonne entsorgen.
Es gibt derzeit keine Fälle, bei denen nachgewiesen ist, dass sich Menschen über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Auch für eine Übertragung des Virus durch Kontakt zu kontaminierten Gegenständen oder über kontaminierte Oberflächen, wodurch nachfolgend Infektionen beim Menschen aufgetreten wären, gibt es derzeit keine belastbaren Belege. Daher besteht aktuell keine Notwendigkeit, Gegenstände aus der Ferienunterkunft zu entfernen.
Gäste werden darauf hingewiesen, dass das Geschirr in der Spülmaschine bei mindestens 60 Grad gespült werden muss.
Die fest verbaute Frischluftanlage versorgt jedes Haus individuell mit Frischluft und tauscht verbrauchte Luft aus. So ist nicht nur zwischen dem Gästewechsel für ausreichend Hygiene gesorgt, sondern auch während des Aufenthalts reduziert die Anlage mögliche Aerosole.
Auf der Terrasse angebrachte wetterfeste Segel ermöglichen die Nutzung des Terrassenbereichs bei starkem Sonneneinfall, aber insbesondere auch bei schlechtem Wetter. Auch hier wird einer hohen Aerosolkonzentration entgegengewirkt.
Die an den Zugängen zu den Wohneinheiten angebrachten Tore, grenzen die jeweiligen Wohnbereiche von den anderen Gästen, aber auch Spaziergängern ab und reduzieren den Fremdkontakt.
Über Fernschaltung informiert das BUS-Netzwerk über die Funktionsfähigkeit der Brandwarnanlage, aber auch Stromausfälle sowie Telefonnetz-Ausfälle. Dadurch ist eine persönliche Wartung nur noch Fallbezogen oder planbar bei Abwesenheit der Gäste notwendig, ohne die Sicherheit der Gäste zu vernachlässigen. Fälschliche Brandeinsätze können so verhindert und Ressourcen der Einsatzkräfte reduziert werden.

Gesundheitszustand von Gästen
Gäste, die zu privaten touristischen Zwecken anreisen, müssen bei Anreise ein negatives Testergebnis vorlegen, das nicht älter als 48h ist, bzw. 24h bei einem POC-Antigen-Schnelltest. Im Anschluss müssen sie alle 72h ein negatives Ergebnis vorweisen. Ein Test hierfür kann an verschiedenen Teststellen nach vorheriger Anmeldung erfolgen. Selbsttests unter Aufsicht werden nur in Ausnahmefällen durchgeführt, um die Mitarbeitenden nicht mehr Kontakt als nötig auszusetzen. Ausgenommen von der Testpflicht sind nachweislich vollständig geimpfte und genesene Personen sowie Kinder unter 6 Jahren.
Gäste, die nach ihrer Anreise unspezifische Allgemeinsymptomen und respiratorische Symptomen jeder Schwere entwickeln sind dazu angehalten sich mit den Mitarbeitenden der BAUMCHALETS Allgäu in Verbindung zu setzen und ggf. in häusliche Isolation zu begeben. Die Geschäftsführung nimmt Kontakt zum örtlichen Gesundheitsamt auf, um das individuelle Risiko evaluieren und Maßnahmen festlegen zu lassen. Die Geschäftsführung prüft, ob eine Infektionskette zu weiteren Gästen und Mitarbeitenden gegeben sein könnte.

Tätigkeiten außerhalb der BAUMCHALETS
Alle Office-Kräfte arbeiten nach Möglichkeit im Homeoffice. Ggf. wird ein entsprechender Arbeitsplatz zu Hause von der TREERIDE GmbH eingerichtet. Für Teammeetings und weitere Termine zur persönlichen Absprache steht in Eisenbolz 7, in Weitnau ein entsprechender Außenbereich zur Verfügung.

Transparenz
Das Hygienekonzept ist auf der Homepage einsehbar. Alle Mitarbeiter wurden in das Konzept eingeführt, des Weiteren liegt ein Exemplar für alle zugänglich im Mitarbeiterbereich.

Stand: 1. Oktober 2021